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Ausstellungskonzept
Sand - Rohstoff,
Dokument, Kunstobjekt
Die
Ausstellung befaßt sich mit den vielfältigen Facetten der natürlichen
Rohstoffe Sand und Kies. Sie kombiniert eine breit gefächerte Palette
von Exponaten aus Wissenschaft und Kunst mit vertrauten Objekten aus dem
Alltagsleben, von der Erdgeschichte über Ökonomie und Ökologie
bis hin zur Kunst.
So
werden die Besucher zunächst in die Rolle von Geowissenschaftlern
versetzt und lernen Sand und Kies als Recycling-Produkt der Erdgeschichte
kennen, das Geschichten erzählen kann über Berge, Wüsten
und Meere, die vor langer Zeit auf unserer Erde vorhanden waren und längst
wieder verschwunden sind. Dabei demonstrieren die Exponate, dass sich gerade
im Sand faszinierende Formen und Strukturen entdecken lassen, ob es sich
um einzelne Sandkörner unter dem Mikroskop, um Wüstenlandschaften
oder um geologische Strukturen in heimischen Sand- und Kiesgruben handelt.
Von
der Geologie wird die Verbindung zur praktischen Seite der Rohstoffe Sand
und Kies hergestellt. Fotos und Objekte informieren über Verbrauch
und Verwendung von Sand und Kies als industrielle Rohstoffe und die anschliessende
Renaturierung und Rekultivierung ehemaliger Abgrabungen. Den dritten Schwerpunkt
in der Ausstellung bilden Exponate, die das kreative Umgehen mit dem Material
Sand veranschaulichen. Sie reichen von der „Sandkiste“, die schon
Kindern unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet, bis
hin zu Arbeiten renomierter Künstler.
Besondere
Reize entstehen aus der Gegenüberstellung natürlicher Bodenprofile
aus Sand- und Kiesgruben, die in ihrer Struktur und Farbenvielfalt oftmals
an abstrakte Gemälde erinnern, mit künstlerischen Arbeiten, bei
denen Sand als Gestaltungsmittel verwendet wurde. Zudem laden Modelle,
die Verhaltensweisen von Sand verständlich machen, zu eigener spielerischer
Betätigung ein.
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