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Die
Weser und ihre Zuflüsse haben unter eiszeitlichen Klimaverhältnissen
enorme Mengen an Kies und Sand aus geologisch ganz unterschiedlich gebauten
Regionen nach Norden verfrachtet. Im Südosten ist es die Werra, über
die paläozoische Gesteine aus dem Thüringer Wald nach Norden
gelangten, darunter der bekannte Thüringer Wald-Porphyr, ein vulkanisches
Gestein. Im Südwesten nahmen Eder und Diemel Gesteine des Karbons
und des Devons aus dem Rothaargebirge auf. Aus dem Bereich des Sollings
stammen grosse Mengen Buntsandstein-Schutts, der den Kies- und Sandhalden
in Petershagen einen charakteristischen rötlichen Farbstich verleiht.
Dazu kamen aus dem niedersächsischen Bergland westlich der Weser Gesteine
des Keupers und des Muschelkalks (letztere sorgen heute in Petershagen
für eine entsprechend hohe Karbonat-Härte des Grundwassers).
Selbst
Gesteine, die aus nördlicher Richtung "angereist" sind (aus Skandinavien
und dem Ostseeraum) können in geringer Zahl auf den Petershäger
Kieshalden angetroffen werden. Dabei handelt es sich um Gerölle, die
während der Elster- und Saale-Kaltzeit mit den Gletschermassen bis
an das Weser-Wiehengebirge und darüberhinaus transportiert wurden
und später über Nebenflüsse ins Wesertal gelangten.
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