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Sandbox
In
der geologischen Forschung ist es ein gängiges Verfahren, großräumige
Verformungen der Erdkruste durch maßstabsgetreue Experimente im Labor
zu modellieren. Da bei solchen Versuchen vielfach trockener Sand als Modellmaterial
zum Einsatz kommt, werden entsprechende Modellapparaturen meist einfach
als Sandbox bezeichnet.
Ein
einfaches Sandbox-Experiment zeigt das nachfolgende Bild. Horizontal geschichteter,
unterschiedlich farbiger Sand wird durch das Verschieben einer beweglichen
Wand zusammengepresst. Dabei entwickeln sich im Sand eng begrenzte Verschiebungsbahnen
(geologische Störungen), an denen Sandschollen gegeneinander verschoben
werden. In der Natur existiert eine vergleichbare Situation beispielsweise
bei einem vorrückenden Gletscher, der die Sedimente zusammenstaucht,
die vor der Gletscherfront abgelagert wurden.
Störungen
im Modellexperiment ..
Der
Verlauf der Störungen läßt sich im Modell leicht anhand
des 'Zickzack'-Verlaufs der gefärbten Sandlagen erkennen
..
und im Steinbruch
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